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ÜBER UNS UND DIE GESCHICHTE LEBBINS

Die Lage

Lebbin liegt inmitten der der großen Nationalparks und Schutzgebiete und ist auch selbst Schutzgebiet:

Im Osten ist sie Teil des Naturschutzgebiets „Tetzitzer See mit Halbinsel Liddow und Banzelvitzer Berge“ und im Südwesten Teil des Naturschutzgebiets „Neuendorfer Wiek mit der Insel Beuchel“. Auf der nord-westlichen Seite bildet der „Finkenhaken“ und auf der nord-östlichen Seite der „Lebbiner Haken“ das sprichwörtliche Lands End der Lebbiner Halbinsel im Norden.

Unser Lebbin ist eine Halbinsel und gehört verwaltungstechnisch zum Amtsbereich Nord-West-Rügen, der südlich an Zentralrügen, das Muttland grenzt. Auf der über acht Kilometer langen und bis zu drei Kilometer breiten, von den Binnenbodden umspülten Halbinsel liegen 11 kleine Ortschaften: Neuenkirchen, Lebbin, Vieregge, Grubnow, Laase, Moor, Moritzhagen, Neuendorf, Reetz, Breetz und Zessin, die zusammen die Gemeinde Neuenkirchen mit 328 Einwohnern (2013) bilden. Die höchste Erhebung auf Lebbin ist der zur Ranenzeit verehrte heilige Berg "Hoch Hilgor" (mit 44m üNN).

Umrahmt wird Lebbin von Teilen der Nordrügener Boddenkette, dem Tetzitzer See, Großen Jas­mun­der Bodden, Lebbiner Bodden, Breeger Bodden und dem Breetzer Bodden. Die Lebbiner Halbinsel gilt abseits der großen Tourismusströme, als eine der schön­sten und ursprünglichsten Landschaften der Insel Rügen.

Dieser Reichtum aus nahezu unberührter Na­tur, mit Wäldern, Schilfgürteln und natürlichen Buchten, landwirtschaftlich geprägten Flächen und kleinen Urbanisationen, wird eingerahmt durch das Wasser des Boddens. Eine fan­tas­tische Landschaft mit einer vielfältigen wie einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt, die von naturbegeisterten Besuchern, sanftem Tourismus und Wassersportlern mehr und mehr erschlossen wird.

Im nördlichsten, privaten, Teil der Halbinsel Lebbin, auf dem östlichen Ufer gegenüber der Halbinsel Liddow liegt - urkundlich erstmals 1314 erwähnt direkt am Lebbiner Bodden - der Ort Lebbin mit dem gleichnamigen Rittergut. Das nahezu 160ha große Areal bildet heute das „Private Natur Resort Gut Lebbin“. Im Schnittpunkt der nächtens gut sichtbar überstrahlenden Leuchtfeuer von Kap Arkona (Rügen), dem Dornbusch (Hiddensee) und dem Leuchtturm Greifswalder Oie. Im Osten von den Wassern des Lebbiner Boddens, im Norden des Breeger Bodden und im Westen des Breetzer Boddens umspült, ist hier ein beinahe magisch anmutender Naturraum erhalten geblieben, und für den behutsamen Beobachter zu entdecken.

Damit zählt Lebbin zweifelsohne zu den schönsten und ursprünglichsten Landschaften auf der Insel Rügen. An den Küstenstreifen, geprägt durch malerische schilfbewachsene Buchten, kleinen Sandstränden und abfallenden Ufersprüngen, hat sich ein vielfältiges Leben entwickeln und erhalten können.

Hier wurden u.a. auch die rügentypischen Landschaftsaufnahmen für „Ein Bayer auf Rügen“ gedreht; oder auch die über viele Jahre erfolgreiche ZDF-Serie: „Hallo Robbie!“. Und auch viele rügentypische Kalenderfotos entstanden und entstehen hier.